Ratisbona City Tours … Busreisen und mehr …
Advent in Wien - Mit dem RCT-Team
unterwegs.
„Wien, Wien nur Du allein …..“
Ja, was ham‘ er denn
heut‘ für ein Team?
Das
Schicksal hat es dieses Mal nicht gut gemeint mit den zwei Unzertrennlichen. Statt
mit fleischfarbener Badekappe ist Bernd mit zwei Krücken unterwegs, Thomas muss
auf ihn verzichten. Das schmerzt, denn kaum hat er sein Tagesprogramm verkündet,
geht es Schlag auf Schlag. Der Kuchen kommt, der Kaffee folgt und kurz darauf dampfen
schon die scharfen Wienerle und süßen Weißwürste auf dem Tisch. Es scheint als
ob heute jemand leise und unauffällig, aber zielorientiert im Hintergrund die
Regie führt….
Ach - heute ist ja die Birgit mit an
Bord.
„Ob blond, ob braun …….“
Ja und da
ist der Bernd auch schon vergessen. In den Pausen ist der Kontaktpfleger Thomas
fleißig im Bus unterwegs. Eifrig rennt er hin und her, rauf und runter.
Meistens aber endet seine Tour im Fonds des Unterflurs. Dort kann er mit der
Dagmar flaxen, kichern und lachen. Die aparte Kathy in Wien allerdings hat
weniger Zeit für ihn, sie muss uns die Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole
nahe bringen. Dafür aber ist im „Donauhof“ von Emmersdorf die temperamentvolle
Evelyn nach dem Mittagsmenü zur Stelle, und Thomas spielt wieder den perfekten
Charmeur, als wäre er mit Robert Scholz direkt verwandt.
P.S.: Wer
hat jemals einen Reisebegleiter erlebt, der seiner Frau über das Busmikrofon
soo herzlich seine Liebe schwört? Mama mia
….
„ … da hat mei Vatter g’holt aus Brinn, a
echte Wienerin…“.
Von Beginn
an können wir wieder die unnachahmliche Netzwerkorganisation des RCT-Teams
bewundern. Mit „Anschub“ geht es nach Deggendorf, dort übernimmt der Helmut das
Steuer. Ein orts- und geschichtskundiger wie ebenso versierter Fahrer der Firma
Aschenbrenner. Ein (Busyness-) Hotel in ruhiger Lage mit Zimmer der Extraklasse
zum Schnäppchenpreis! Wir werden vom Klager Gerhard in seinem Stammersdorfer
Heurigenlokal wie Freunde empfangen und die resolute Evelyn vom „Donauhof“
schafft es, uns innerhalb kürzester Zeit mit kulinarischen Genüssen zu
verwöhnen, um anschließend bei Sekt charmant mit uns zu feiern. Da fühlt der
Gast sich zu Hause. Die Stadtführerin Kathy – ein echtes Wiener Kindl mit
böhmischen Eltern. Wem fällt da nicht der Peter Alexander ein.
„I wühi‘ wieder hoam …“
Nein, diese
Sehnsucht haben wir noch nicht. Pünktlich um
Zwölf stehen wir am Albertina-Platz und haben zwei Stunden Freigang. Die
Augustiner Straße hinunter, an der Spanischen Hofreitschule und der Konditorei
Demel vorbei. Über den Kohlmarkt weiter, biegen wir in den Graben ein. Nicht
nur der herrliche Adventschmuck, die Lichterglocken und Sterne in den Flaniermeilen,
auch interessante „Großstadtpflanzen“ sind zu beobachten. Schicke, gewichtige
Damen in rosa Pelzmänteln schweben vorbei, modelähnliche „aufgepeppte“
Gestalten auf stelzenartigen Scarpe fallen von einem Bein auf das andere. Wir
schlendern hinunter zum Steffel, dann die Kärntner Straße hinauf. Feine
Herrschaften mit wallenden Haaren, breitkrempigen Hüten und wuchtigen
Ledermänteln bahnen sich den Weg durch die bürgerliche Masse. …. Um zwei Uhr
beginnen Stadtrundfahrt und Stadtführung mit Kathy! Wir bewundern die wuchtigen
Baukörper der Natur- und Kunsthistorischen Museen, den Heldenplatz, das
Rathaus, das Johann Strauß-Denkmal im Stadtpark … zu Fuß geht’s weiter, abseits
der großen Touristenströme über die Kärntner Straße hinweg an sehenswerten und historischen
Gebäuden, an Mozarts einstigen Wohnungen vorbei. Die Blutgasse erinnert an ein
Gemetzel an den „Templern“. Die bedeutendste Glocke des Stephansdoms, die
„Pummerin“ können wir leider nicht hören, sie erklingt ja nur an hohen
Festtagen…. Noch wollen wir nicht nach
Hause, schon gar nicht nach Fürstenfeld zu S.T.S.
„Lasst uns froh und
munter sein… „
Über die
Hofburg und den Heldenplatz geht es zum Weihnachtsmarkt am Rathaus. Was für
eine herrliche Festbeleuchtung. Laternen funkeln in den Bäumen, Lichtertropfen
„fallen“ von den Ästen. Ein Punsch hier, Christbaumkugeln dort, Schnitzereien
hüben und Wiener Waffeln drüben.. Wem es
noch nicht reicht, der schlendert durch das Weihnachtsdorf zwischen den Museen –
endlich, dort ein Glühwein … Diese Menschenmengen und welch ein Stimmen- und
Sprachengewirr, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch, Slowenisch… Da freut sich
die slawische Seele und ich träume, ich befinde mich in der Hauptstadt der
K.u.K. Monarchie. Ach ja, Italienisch, die andere Sprache des Habsburger
Reiches, das vielen ja vertrauter klingt als das Slawische, endlich schmeichelt
es unseren Ohren am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt im Schlossgarten von
Schönbrunn. Hier kannst Du Dich gemütlich stärken, Deinen Christbaumschmuck und
Dein Weihnachtsdekor ergänzen. Und ein kleinwenig kehrt Zufriedenheit ein, die
auf der Heimfahrt in der Wallfahrtskirche „Maria Taferl“ in einen Moment der
Besinnung mündet.
Nicht der dritte Mann –
nein, der dritte im Bunde
Er wäre
nicht der Bernd, hätte er uns nicht bei Nacht und Nebel am alten Eisstadion bei
der Rückkehr in Regensburg begrüßt. Vielen Dank an’s Team! Und Fröhliche
Weihnacht. (P. Cz.)